Vertrauen sie nicht den Falschen!

Datenschutz existiert nicht!

Im letzten Artikel ging es um das Fratzenbuch welches eklatant gegen sämtlichen Datenschutz -und Menschenrechte verstößt.

Heute wollen wir mal auf einen Anderen “Großen” ein gehen der wirklich eine Macht darstellt. Eine Macht die den Wenigsten von uns tatsächlich bewusst ist. Weil es so normal ist, dass es uns nicht mal mehr auffällt.

Die Rede ist von MICROSOFT!

Bill und Ubuntu

Bill Gates liebt Ubuntu!

Mancher wird sich nun fragen wieso gerade Microsoft? Nun es ist der Branchenprimus in Sachen Betriebssysteme und die Mehrzahl aller Computer läuft eben mit Microsoft Windoof. Nicht nur in Deutschland, nein auf der ganzen Welt.

Was ist denn daran nun so gefährlich?

Wie wir alle wissen, kommt mit jedem Windows Betriebssystem eine automatische Update Funktion auf den Rechner.  Updates, welche von Microsoft gemacht werden um auftretende Fehler der Programmierer auszubessern. So sagt man uns das. So mag das auch vordergründig sein.

Niemand von uns, nein auch nicht die Herrgötter der PC-Zeitschriften welche immer den einen oder anderen Test auf Lager haben, Sie müssen ja Ihren Müll loswerden und verkaufen, wissen genau was Microsoft da sendet. Es ist doch für Microsoft ein leichtes, einen im Update verpackten Trojaner den das System natürlich nicht erkennt, einzuschmugeln. Trau, schau, wem! Kritiker mögen sagen das machen die nicht! Aber sicher kann man sich da nicht sein! Oder?

Sicherlich machen die Programmierer Fehler, es sind ja auch nur Menschen, sicherlich gibt es viele böse Menschen die Viren Trojaner und sonst so schlimmes Zeug basteln um an das zu kommen, was im heutigen System das A und O ist. Das Geld!

Doch mal ehrlich, Die Virenindustrie ist doch schon so groß, da wäre es doch schlimm wenn man dagegen etwas machen würde! Ein Schelm der nun Schlechtes dabei denkt.

Sei es der Russenkasper oder Avast und wie sie alle doch heißen, sie verdienen einen Haufen Geld damit den Usern eine gewisse Sicherheit vorzutäuschen. Auch Microsoft mischt nun im Spielchen mit. Es geht ja nicht ohne. Das will Microsoft ja auch nicht. Es würde sich ja nicht lohnen, denn sie müssen ja einen Grund haben uns immer wieder mit einem neuen Schrott zu überfallen.

Ja Hallo, wir haben Windows 10, wozu? Es hat sich seit Jahren nichts an den PC’s geändert, die Hardware ist bis auf einige Kleinigkeiten immer noch die Gleiche.  Also wozu braucht es dann immer wieder ein neuen Windows? Selbst das gute alte XP läuft auf jeder aktuellen Hardware und es sollte keine Treiberprobleme geben.

Könnte es nicht vielmehr sein, dass man mit jedem neuen System eine Möglichkeit findet die User (Kunden, denn bezahlen muss man für den Dreck auch noch) besser auszuspionieren? Der Verdacht liegt nahe, aussprechen tun ihn die Wenigsten. Beweisen kann man es auch nicht, da Microsoft ja sein Code nicht frei gibt. Also können wir von einer Lüge ausgehen, den Vertrauen zu Microsoft ist wohl das Vertrauen in einen Falschen.

Hat Microsoft geschickt eingefädelt das ganze. Sich quasi unersetzlich und weltweit breit machen, Konkurrenten welche ein klar besseres System anbieten zu verklagen, somit auszustechen oder wenn nichts Anderes mehr geht, aufzukaufen. So erhält man automatisch die Vormachtstellung

Und der User?  Also Du! Er macht nichts dagegen denn er gewöhnt sich daran und es erscheint ihm so normal wie das tägliche Zähne putzen wenn die Updates herein rauschen und sich selbständig installieren. Manchmal merkt man lediglich am Neustart das da was gekommen ist, aber was? Das weiß kein Mensch.

Dazu kommt dann noch die Verquickung mit Microsoft Office, welches in den allermeisten Büros anzufinden ist und die sich im Geschäftsleben fast als Standard durchgesetzt hat. Wer sagt denn, dass da nicht von jedem Schreiben, welches per Email gesendet wird, von jeder Rechnung die per PDF erstellt und versendet wird eine Kopie irgendwohin geht um diese dann mitzulesen? Jetzt sag keiner das wäre technisch nicht möglich!

Für Microsoft ist es doch ein leichtes dies so zu verstecken, dass keiner etwas mitbekommt. 😀

So Du denkst ich sehe zu schwarz? Mag sein. Bis vor geraumer Zeit habe ich mir da auch noch nicht so viel Gedanken drüber gemacht! Doch seit dem ich auf eine Alternative umgestiegen bin, es hat lange gedauert und einem Freund sicherlich graue Haare beschert bis er mich so weit hatte, ist mir nun klar geworden was es heißt sich von Microsoft zu befreien. Ja es ist eine Befreiung!

Ein Befreiung wie aus einer Umklammerung!

Nicht nur, das der PC auf einmal schneller läuft, nicht bei jedem kleinen Fehler meckert, im Bruchteil der Zeit betriebsbereit ist, die man selbst mit einem frisch installierten Windows7 braucht. Nein es gibt auch keine ungefragten Updates und Virenschutz braucht man schon mal gar nicht. Weil Viren nicht die Rechte haben um auf dem PC etwas auszuführen. Der Code ist open source und für jedermann der etwas davon versteht einsehbar. Es arbeiten mehr Leute daran als sich Microsoft jemals leisten kann. Es gibt mehr Software für alles und für jeden ohne, dass man dafür bezahlen muss. Es wird in kaum einer PC-Zeitschrift darüber geschrieben, denn es lässt sich damit kein Geld verdienen.

Das wichtigste, das Betriebssystem ist vollkommen kostenlos zu haben und das in verschiedenen Ausführungen.

Die Rede ist von Linux! In meinem Fall (K)Ubuntu.

Nie haben ich mich wohler gefühlt als damit. Auch wenn ich mich umstellen muss und dazu noch eine ganze Zeit lang brauchte. Doch für den Normaluser ist es sofort betriebsbereit. Für den der sich so wie ich als nicht mehr normal einstuft 🙂 gibt es so viele Beschreibungen im Internet die wirklich hilfreich sind und in denen jedes Problem behandelt wird. Probleme sind nur die Anfängerfehler, wenn man von Windoof kommt und sich an dessen verqueres System gewöhnt hat.

Ich kann also nur jedem der auf seine Daten wert legt sagen, vertrauen sie nicht den Falschen! Vertrauen sie nicht Microsoft. Vertrauen sie denen die damit kein Geld verdienen wollen, denn nur die meinen es auch ehrlich mit ihnen! Irgendwie logisch oder?

Rest in peace!

Microsoft Ruhe in Frieden!


Dieser Text stammt aus dem Jahr 2013 und ist heute immer noch, ja sogar mehr denn je gültig, denn seit Windows 10 gibt ja Microsoft in ihren AGBs offen zu, dass sie Deine Daten auslesen und auswerten. Die Phone Home Funktion ist wunderbar ausgebaut.

Es kümmert allerdings nur die Wenigsten. Es hat ja niemand was zu verbergen gelle.

Und genau da wäre ich mir nicht so sicher. Wir haben alle etwas zu verbergen, unsere Privatsphäre und die ist mit solch einem Spionage Programm absolut gefährdet.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

Bitte teilen! :)
  • 27
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
    27
    Shares

Kommentare

Kommentare

6 Replies to “Vertrauen sie nicht den Falschen!”

    1. Uru-Guru

      Danke Ansgar! Was heißt hier Propaganda? Man muss den Tatsachen offen ins Gesicht sehen und diese auch mal beim Namen nennen 🙂

      Reply
  1. Peter Snizek

    Hi Peter! Wenn man Mark Shuttleworth unterstellen würde, er wolle mit Ubuntu kein Geld verdienen, würde er vermutlich die Augen verdrehen. Allerdings ist Canonical’s Business Modell ein anderes als das von Microsoft. Während das Linzengeschäft mit Windows für Microsoft der Hauptumsatzträger ist – das Brot und die Butter sozusagen – ist das kostenlose Ubuntu für Canonical in erster Linie ein Marktöffner um dann ihre Professional Services (Server- und Cloud Lösungen, Cloud Storage, Music Downloads etc…) im Markt zu plazieren. Weiters hat Canonical im Januar eine Ubuntu Version für Smartphones präsentiert welches einerseits eine Android oder iPhone ähnliche Benutzerführung ausweist, sich aber andererseits in ein vollwertiges Ubuntu Desktop verwandelt wenn man das Smartphone in eine Docking Station steckt und es an einem Monitor anschliesst. Ab Version 12.10 besitzt die Unity Linse die Fähigkeit Suchanfragen auch an Amazon weiterzuleiten – ein von vielen Usern kritisiertes Feature weil auf diese Weise die Privacy beeinträchtigt wird (Nutzerprofilerstellung etc..). Canonical hat sich zu diesem Schritt entschlossen um mehr Geld zu verdienen. Also so viel heiliger als Microsoft ist Canonical nicht. Aber das Betriebssystem ist ganz OK und hat sich bei mir sowohl im Server- als auch Desktop Einsatz 100% bewährt. Ich will aber nicht verschweigen, dass Microsoft Produkte im Allgemeinen deutlich stabiler sind (weniger Bugs). Gottseidank sind Programmabstürze und fehlerhaft implementierte Funktionen aber noch im Rahmen, so dass die produktive Arbeit kaum beeinträchtigt wird. Ich schätze vorallem die Flexibilität von Linux und seine Leichtigkeit (nicht überladen wie Windows). Mittlerweile gibt es in unserem Haushalt kein Microsoft Produkt mehr.

    Reply
    1. Uru-Guru

      Hallo Peter, vielen dank für dein professionelles Feedback und die weiter Ergänzung meines Artikels. Mit ging es auch weniger darim die Vorteile des für den Endverbraucher kostenlosen Linus (Ubuntu) hervorzuheben, sondern eher um die eklatanten Sicherheitsmängel welche Windoof generell mit sich bringt. Da Bill Gates ja auch noch zu denen gehört welche dem unterdrückenden System angehören ist das von mir genannte Szenario nicht mal so abwegig. Fakt ist Ubuntu ist nun mal kosten los zu haben. Canonical muss natürlich auch Geld verdienen, aber bitte dann von denen die eh damit Geld machen und nicht von denen die eh schon kein Geld haben. Also der Endverbraucher!

      Reply
      1. Peter Snizek

        Da hast Du natürlich recht. Meines Wissens nach ist die technische Sicherheit bei Windows ab Vista oder Win7 mindestens auf dem Niveau von Linux. Beispielsweise stehen Admin Rechte (ähnlich wie bei Linux) nur zur Verfügung wenn man sie explizit bestätigt oder abruft. Das war bei XP und allen Vorversionen ein riesiges Problem, weil die meisten Anwender nicht einmal wussten, dass sie mit vollen Adminrechten angemeldet waren. Entsprechend hatte Schadsoftware eine “freie Hand” sein Unwesen zu treiben. Der Sicherheitsvorteil von Linux generiert sich meiner Meinung nach aus der Tatsache, dass bloss etwa 2.5% der weltweiten Desktops mit Linux laufen. Microsoft dagegen besitzt mit seinen verschiedenen Windows Versionen einen Marktanteil von insgesamt etwa 90%. Da wird schnell klar, für welches System es sich lohnt Viren, Trojaner und sonstige Schadsoftware zu schreiben… Will man sich auch auf Linux (Ubuntu) vor Viren schützen, empfehle ich ClamAV (Anti-Virus Dienst) und Clam TK (die GUI dazu). Beides findet man im Ubuntu Software Center. Netfilter empfehle ich als Firewall und Spamassassin für Email Filtering. Letzterer lässt sich auch zur Zusammenarbeit mit SpamAV überreden.

        Reply
        1. Uru-Guru

          Nochmals Danke für Deine weitergehenden Ausführungen Peter! Du hast recht, erst ab Vista hat Microsoft eine Sperre eingebaut. Die war überaus lästig. Aus diesem Grund haben eingefleischte Windowsuser diese auch meist eliminiert und somit wieder die Tür aufgemacht. Das ist in Linux besser gelöst. Die Rechteverwaltung ist dort schon überaus kompliziert. Deswegen wird ein Virenschreiber sich schwer tun den passenden Virus anzufertigen. Ist ja auch gut so. Aber wie ich schon sagte ging es mir auch nicht so um die Viren an sich. Überlege Mal bitte. Du sagst Marktanteil von 90% und auf jeden PC hat Microsoft einen Zugang! Hallo merkst Du was. Nein ich will nicht schwarz malen. Ich sage nur was möglich wäre. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Da nützt auch keine Firewall was und auch kein Antivirenprogramm, Microsoft könnte mit den PC’s machen was sie wollen. Hoffen wir sie tun es nicht! Das wird bei Linux nicht so schnell passieren. 🙂

          Reply

Kommentar verfassen