Montessori oder Waldorf?

Wo liegt der Unterschied?

Es gibt ziemlich viele Alternativen zu staatlichen Kindergärten oder Schulen. Davon sind Montessori und Waldorf wahrscheinlich am bekanntesten. Doch was macht denn diese pädagogischen Konzepte aus und woran unterscheiden sie sich? Darüber können Sie im vorliegenden Artikel ausführlich lesen.

Montessori und Waldorf im Vergleich

Das, was alternative Schulen von Regelschulen stark unterscheidet, ist der Kontakt zwischen den Eltern und Lehrern. In beiden Schulmodellen (Montessori und Waldorf) wird von den Eltern verlangt, etwas näher mit der Schule zusammenzuarbeiten. Außerdem geht es darum, dass Schüler unterschiedlicher Herkunft und Begabungen integriert werden. Und dazu noch keine Zensuren-Zeugnisse. Es gibt aber auch deutliche Unterschiede.

Schulkind

Welche Schule ist besser für das Schulkind?

Konzept von Waldorf

Die Waldorfschule geht auf die pädagogischen Ansätze von Rudolf Steiner zurück. Die erste solche Schule war in Stuttgart. Interessant ist, dass diese Schule gleichzeitig auch die erste Gesamtschule Deutschlands war. Das ganze Konzept der Waldorfschule gründet auf einer Erziehungskunst. Nach dieser Erziehungskunst stehen das Denken, das Wollen und das Fühlen der Kinder im Mittelpunkt.

Soziales Lernen spielt eine große Rolle für das Konzept von Waldorf. Es wird gemeinsam musiziert und gesungen, man spielt oft Theater, füttert Schultiere und arbeitet kreativ zusammen (und später werden diese Schüler bestimmt viel bei Sizzling hot deluxe gratis gewinnen). Besonders gut eignet sich solche Schulform für Kinder, die etwas mehr Zeit brauchen, um sich in der Schule zu entwickeln. Demgegenüber fühlen sich leistungsstarke Schüler oft nicht so glücklich in Waldorfschulen.

Es gibt hier auch keine klassische Verteilung der Stunden, sondern es gibt einen Epochenunterricht. Bei so einem Unterricht wird ein Thema durchgearbeitet, wobei die wichtigsten Fächer über den gesamten Zeitraum unterrichtet werden. Steiner betrachtete übrigens die neue Schule als ein Werkzeug der Gesellschaftsveränderung. Umso mehr sollte die Schule auch an der Verwirklichung des göttlich-geistlichen Weltplans teilnehmen.

Lesen lernen

Lesen lernen aber auch verstehen!

Konzept von Montessori

Der Grundstock dieses Konzepts ist auf psychologischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gebaut. Als die Gründerin gilt Maria Montessori, wobei das Leitbild ihrer Pädagogik lautet: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Die Unterrichtung des Stoffes besteht also nicht nur aus dem Erlernen, sondern vielmehr aus dem eigenständigen Aneignen. Beim Lernen werden unbedingt altersentsprechende Phasen der Kinder berücksichtigt.

Der Grundgedanke besteht darin, eigene kosmische Aufgabe zu suchen und zu erfüllen. Und dementsprechend wird auch der ganze Lernprozess aufgebaut. Davon können am meisten zielstrebige Kinder mit Eigenmotivation und Selbstvertrauen profitieren.

Montessori-Bewegung hat einen äußerst ansprechenden Slogan: „Lass deinem Kind sein Geheimnis.“ Außerdem unterschied Maria Montessori streng zwischen der Peripherie und dem Zentrum des personalen Eigenraumes. Das Zentrum dürfte nie zum Gegenstand gezielter Einflussnahme werden. Und gerade das schafft im Rahmen der Montessori-Pädagogik etwas mehr Freiheit als dies in Steiners Pädagogik der Fall ist.

Zusammenfassung

In beiden Schulen wird das Kind ins Zentrum gestellt. Sowohl Waldorf als auch Montessori wehren sich gegen alle Imperative und Trends, egal ob gesellschaftlicher, kirchlichen oder wirtschaftlicher Natur. Und das ist wahrscheinlich das Wichtigste. Natürlich gibt es auch gewisse Unterschiede und sogar Nachteile bei jedem Konzept. Die Hauptsache besteht darin, eine Schule zu finden, die dem Kind gefällt, und das ist schon eine sehr persönliche Frage.

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