Meine erste Nacht in Montevideo Uruguay.

Rückblick auf 10 Jahre Uruguay.

Hallo aus Uruguay,

nach dem ich im letzten Artikel über meine Ankunft in Uruguay berichtet habe möchte ich nun doch erzählen wie es weiter ging.

Wie beschrieben hatte ich ein Dach über dem Kopf. Nicht gerade komfortabel aber trocken und warm. Meine mitgebrachten 45 Kilo brachte ich irgendwie unter. Es war ein Leben aus dem Rucksack, denn einen Schrank hatte dieses 2×2 Meter große Abteil nicht zu bieten.

Am ersten Abend nach meiner Ankunft macht ich meiner Vermieterin mit Händen und Füssen klar, dass ich ja nun im Land der Gauchos und Rinder bin und somit ganz heiß darauf sei Eines der viel beschriebenen Rinder Steaks zu probieren. Ich lud sie damit also zum Essen ein und sie brachte mich 2 Blocks weiter in ein Restaurant wie man sie sehr oft in Montevideo findet. Dort bekam ich dann ein Pfeffersteak mit Pommes und dazu eine Flasche Pilsen Bier. Das Fleisch, ich sag es Euch, es zerging auf der Zunge, es war genau das was und wie ich es mir vorgestellt habe. Ich war somit, als absoluter Fleischliebhaber, im Paradies angekommen. Natürlich machte ich davon auch ein Foto und ja ich habe es noch und will es Euch nicht vorenthalten.

Mein erstes Steak in Uruguay.

Das Pilsen Bier dazu war für mich als fast Antialkoholiker richtig lecker. Es ist ein mildes Bier von ausgesprochen sehr guter Qualität. Niemals habe ich bis heute auch nur einmal nach dem Genuss dieses Bieres nur für einen Moment Kopfschmerzen bekommen. In Deutschland dagegen, da schaute ich ein Bier nur an und war entweder besoffen oder hatte gleich Kopfaua. Woran das lag weiß ich bis heute noch nicht. Vielleicht die Luftveränderung oder ist Deutschlands Bier doch nicht so gut wie beschrieben und besungen?

Die Erste Nacht im Abteil.

Lange lag ich wach. 3 Meter weiter schlief die Vermieterin. Laut durfte und wollte ich nicht sein. Laut aber war die Strasse unter mir. Die alten Busse mit ihren Luftdruckbremsen und Schaltungen, das Motorengeräusch, in der Ferne jaulte eine Auto Alarmanlage. So wälzte ich mich von einer Seite auf die Andere um dann doch irgendwie einzuschlafen. Nach 4 Stunden allerdings war Schluss. Das war so meine Schlafenszeit der letzten 20 Jahre in meinen deutschen Hamsterrad. Das schüttelt man nicht so einfach ab.

Gut die Nacht ging rum, der Morgen graute. Aufstehen traute ich mich nicht, denn ich wollte ja meine Vermieterin nicht wach machen. Also gammelte ich in meinem Bett herum und wartete bis die Zeit reif war aufzustehen und einen Kaffee zu bekommen.

Es dauerte dann doch irgend wie bis ca. 8.30 Uhr, so lange schlief die „Dame“ und auch ihr Hund ließ sie so lange in Ruhe.

Dann aber begann der erste Tag.

Doch davon dann mehr im nächsten Artikel.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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