Linux – Mein Ausflug zu Fedora.

Das ist auch nicht schlecht.

fedora 29

fedora 29 mein kurzer Ausflug zu red hat.

Hallo aus Uruguay.

Im Zuge meiner Neuinstallation von Kubuntu 14.04 nach Kubuntu 18.04 habe ich zwischenzeitlich auch mal einen Ausflug in ein anderes Linux System gemacht weil ich was testen wollte was ich zuerst, unter dem neu installierten Kubuntu, nicht zum laufen brachte. Es war der Thunderbird.

Ich testete das neue Fedora 29.12

Wo liegt da der Unterschied?

Ubuntu ist von Canoncial und Fedora von Red Hat.

Beide haben eines gemeinsam es sind Linux Varianten und doch sind sie etwas verschieden. Während man bei (K)Ubuntu ein Programm mit dem befehlt “apt install”  installiert nutzt man bei Fedora “yum install”. Während es bei (K)Ubuntu “deb” Pakete gibt sind es bei Fedora “rpm” Pakete.

Nun damit kann man als User denke ich leben. Ansonsten sind die Architektur und die anderen Befehle weitgehend gleich.

Anderes aber sieht es mit den Treibern aus.

Meine in der CPU Inter Core I7 verbaute Intel 4000 Grafikkarte wurde von beiden Systemen ohne Probleme erkannt und auch meine 3 Monitore liefen ohne das ich da groß was hätte basteln müssen.

Anders allerdings ging es mir mit meiner auf dem Board verbauten Soundkarte.

Während bei (K)Ubuntu die Soundkarte ohne Probleme von Anfang an einwandfrei läuft, kam es bei Fedora zu einem hässlichen Knacksen jedesmal wenn ein Ton erzeugt und abgespielt wurde. Das ist äußerst lästig und macht keinen Spaß.

Auch die Installation einige mir wichtiger Programme, die mir den Alltag erleichtern, wurden von Fedora schon mal gar nicht angeboten und die Suche danach stellte sich als verdammt schwierig heraus bzw. ich habe nichts gefunden.

Wichtige Programme?

Nun mein Basket, mein Cherry Tree und auch meinen Autokey möchte ich nicht missen. Die ersten beiden Genannten sind so was wie ein Gedankenspeicher, also eine Gehirn Erweiterung für Dinge welche man sich unbedingt merken möchte um sie später wieder zu verwenden. Mit dem Autokey kann man sich Phrasen erstellen mit denen man mit bestimmten Keywörtern ganze Texte automatisch einfügt. Auch für immer wieder kehrende Schreibfehler kann man sich dort eine automatische Korrektur erstellen.

Basket

Basket ein Erinnerungs Korb.

Cherrytree auch ein zweites Gedächnis.

Cherrytree auch ein zweites Gedächnis.

Automatisch per Key Texte einfügen.

Automatisch per Key Texte einfügen.

Solche Programme können also, wenn man sich mal daran gewöhnt hat, sehr wichtig sein.

Dies bekam ich unter Fedora nicht zum laufen. Somit war dieser Ausflug für mich ein Schuss in den Ofen und ich habe ganz schnell wieder zu (K)Ubuntu gewechselt.

Ein Gutes hatte es dennoch, ich habe den Fehler des Thunderbirds gefunden und diesen dann doch noch in meinem neuen (K)Ubuntu 18.04 zum laufen gebracht. Nun steht das System und wird mich wohl die nächsten Jahre zufriedenstellend begleiten.

Fedora sieht gut aus. Man kann es ebenso einrichten wie Kubuntu denn das KDE ist überall das Gleiche. Somit sieht man den Unterschied nur bein Startbildschirm und am Knopf in der Fensterleiste.

Mein Fazit:

Eigentlich ist es egal welches Linux man nutzt. (K)Ubuntu gehört wohl mit Linux Mint zusammen zu den am Einsteiger freundlichsten Systemen. Während man anscheinend bei Red Hat also Fedora usw. etwas mehr Fachwissen benötigt welches auch ich, nach Jahren der Linux Nutzung, immer noch nicht habe.

Beide haben aber Eines gemeinsam, sie sind im Internet ausgiebig erklärt und für fast jeden Fehler findet man eine Lösung.

Für große Basteleien aber bin ich zu ungeduldig. Bei mir soll es laufen und funktionieren. Ich denke so geht es den meisten Usern.

Dies ist auch noch der große Vorteil von Windows. So schrecklich ich das Programm mittlerweile auch finde, es ist auch für einen Laien relativ leicht zu installieren. Genau davon ist Linux leider noch meilenweit entfernt.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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