Google und Facebook sind nicht das Internet.

Google, facebook

Datenkraken

Jeder der sich heute im Internet bewegt kommt an Google und Facebook kaum vorbei. Zu dominant sind diese beiden Platzhirsche und das nicht nur in Deutschland sondern weltweit.

Das geht bisweilen soweit, dass sehr viele User meinen, das Internet würde aus nicht anderem bestehen.

Gerade Google hat sich in den letzten Jahren zu einer richtigen Datenkrake entwickelt. Es war aber einmal nur eine kleine Suchmaschine welche zugegebenermaßen zur Entstehungszeit genau das war was das Internet brauchte. Allerdings, wie und was sich daraus entwickelt hat, kann man getrost  als ausufernd bezeichnen.

Diese vielen Dienste, die alle nur darauf aus sind die Daten der Nutzer zu krallen um angeblich ein besseres Suchmuster für den User erstellen zu können, dienen nichts Anderem als der besseren Vermarktung von Google selbst.

Dabei nimmt sich mittlerweile Google heraus, zu bestimmen wer oder was im Internet gut oder schlecht ist. Mit der Einführung des sogenannten Pagerank wurde der Wettbewerb wer oben steht eingeläutet. Ohne Rücksicht auf die Ergebnisse. Wer einmal ein aktuelle Seite haben möchte zu einer Suche die er durchführt wird wissen was ich meinen. Da kommt teilweise Jahre alter Schrott zum Vorschein mit dem man nichts mehr anfangen kann. Mit Aktualität hat das nichts mehr zu tun.

Dazu kommen die immer währenden Änderungen mit denen Google die Webseitenbetreiber verschreckt. Was heute gilt ist morgen anders.  Wer heute Geld in die Werbung steckte damit er ordentlich verlinkt wurde um Google damit zu genügen, der muss heute wieder dafür sorgen, dass die Links wieder weg kommen denn wer zu viel verlinkt ist wirkt in Googles Augen unnatürlich.

Bitte wo leben wir eigentlich? Wo kommen wir hin, wenn wir uns von der Datenkrake vorschreiben lasen was gut und schlecht ist. Was würde Google ohne die Webseitenbetreiber sein? Nichts.

GDIF.de solche Webseiten braucht kein Mensch! Google ist Dein Freund! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Google hat nur einen Freund, das ist das Geld und die NSA an die die freiwillig ausgelieferten Daten treu und brav weiter geleitet werden wie wir mittlerweile alle wissen.

Gibt es alternativen zu Google?

Ja die gibt es und nicht mal so schlecht. IXQUICK ein niederländischer Anbieter macht einen sehr guten Eindruck und bietet eine vollkommen diskrete Suche an ohne dass da irgendwelche Daten gespeichert werden.

Wer also ein wenig auf seinen Daten achtet und nicht möchte, dass sein Nutzerverhalten auspioniert wird, der soll sich IXQUICK unbedingt anschauen.

Facebook!

Ja auch dort gilt im wesentlichen das was für Google gilt. Facebook ist auch nur eine Plattform im Internet, ein geschlossenes System als im Internet. Es ist nicht das Internet an sich! Somit gibt es wie bei Google einen Betreiber und deren Ziel ist es ebenfalls möglichst viel Geld damit zu verdienen. Und Geld verdient man mit was? Ja klar mit den Daten der User die man dann auch am besten gleich wieder an die NSA weiterleitet.

Wer sich also bei Facebook frei bewegen möchte, darf auf keinen Fall das machen was Facebook von jedem User verlangt: Die ehrliche Herausgabe der eigenen Daten.

Wer sich anmeldet sollte sich irgendeinen Künstlernamen ausdenken und sich somit eine Person aufbauen mit der man sich identifizieren kann. Ach Facebook will eine Handynummer? Nein, sie tun nur so, es geht auch ohne. Es nervt am Anfang aber das lässt nach. Wer kein Handy hat würde ja sonst außen vor bleiben.

Doch bei aller Ehrlichkeit muss man doch auch schon wieder darauf achten, dass man mit seinen echten Daten, zumindest was den Namen angeht doch angemeldet ist. Am besten in einem Zweitaccount den man ja nicht nutzen muss. In diesen gläsernen Zeiten würde es ja fast schon auffallen wenn jemand nicht bei Facebook ist.

Übrigens gilt Gleiches auch für andere Dienste, wie Google YouTube welches ja auch zu Google gehört oder sonstige Plattformen. Nimm niemals Deinen eigenen Namen! Immer schön Deinen Spitznamen aufbauen so wie Künstler ja auch Ihre Namen haben. Wir sind ja alle Künstler im verteilen von unseren Daten. Da sollten wir wenigstens dafür sorgen, dass eben genau diese Daten nicht auf uns zurück zu führen sind.

Wer sich nur ein klein wenig vorsieht braucht dann auch keine Angst bei der Nutzung von Google und Facebook zu haben. mehr haben.

Ach so ja, Google ist sogar so nett und stellt jedem User eine Fake Emailadresse zur Verfügung. Hier gilt dann aber auch wieder, gib niemals deine echten Daten ein und trau schau wem!

Mit ein wenig Vorsicht sind NSA und die Datenkraken durchaus zu ertragen und man kann sie so nutzen, dass diese für einen selbst äußerst nützlich sind.

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Kommentare

Kommentare

4 Replies to “Google und Facebook sind nicht das Internet.”

  1. zicke

    guter Vorschlag! Doch ich hatte mir genau das getan, es ging drei Wochen gut, ich konnte auf der Seite gut kommentieren! Bis ich plötzlich nicht mehr kommentieren konnte, weil der Blogbetreiber (?) die Nachricht aufflackern ließ “sie sind nicht der……” – jetzt also frage ich mich, woher wußte der, daß ich nicht Susi heiße….. Ende vom Lied: Ich spare mir Kommentare, sofern ich mich dafür anmelden muß! Denn auch das stinkt zum Himmel! Für wen arbeitet dieser Blogbetreiber dann……