Genozid im Hühnerstall

Sinnloser Mord an den Eierlegern!

7 Tote Hennen am frühen Morgen

7 Tote Hennen am frühen Morgen

Hallo aus Uruguay,

heute morgen gab es eine große Überraschung. 7 Hennen auf einen Schlag tot.

Irgendein Tier, wir wissen nicht welches ist irgendwie über den Zaun in den Hühnerstall eingedrungen und hat ein Gemetzel angerichtet. Die überlebenden Hennen sind traumatisiert. Dieses über den Eingang vom Freigehege in den eigentlichen Stall vorgedrungen und hat die Hühner nach draußen getrieben. Dort wohl wahllos in die Hühner gebissen und diese dadurch getötet.

Einige Hennen konnten sich aus dem Freigehege in den Garten und zum Nachbarn retten.

Die Überlebenden sitzen traumatisiert unter den Sträuchern und wir hoffen, dass sie sich wieder von dem Schreck erholen.

Ja was war das nur für ein Tier?

Ein Opossum ( Beutelratte) kann es nicht gewesen sein. Ein La Gator ( Echse) kommt dafür auch nicht in Frage, den diese Tiere reißen eventuell mal ein Huhn, richten aber kein sinnloses Gemetzel an.

Beutelratte

Eine kleine Beutelratte welche ich die Tage eingefangen habe.

Wir tippen auf eine etwas größere Raubkatze.

Nur Katzen können diese Zäune überwinden und nur Katzen spielen und reißen Tiere auch nur zum Spaß.

Doch was gibt es in Uruguay für Raubkatzen? Es könnte natürlich auch ein Fuchs gewesen sein, dagegen spricht aber wieder der hohe Zaun!

Noch wissen wir nicht wie große der Schaden ist und wie viel Hennen uns dieser Genozid tatsächlich gekostet hat. Wir gehen davon aus, dass mindestens 1 Huhn gefressen wurde. Der Auslauf ist voll mit Federn!

Federspuren

Federspuren im Stall und dem ganzen Auslauf.

Das Ergebnis wird der Abend bringen wenn die Tierchen wieder in ihrem Stall versammel sind.

Wenn man bedenkt, dass Hühner fast nachtblind sind und sie mitten in der Nacht aus ihrem sichern Stall getrieben wurden, wird jeder verstehen wie groß diese Aufregung war.

Tja mein Puck hat zwar gebellt, doch wir habe in der Nachbarschaft einige junge Hunde welche die ganze Nacht bellen und Puck antwortet teilweise auf dieses Bellen, somit achtet man natürlich nicht mehr so darauf. Zu viele Fehlalarme stumpfen halt ab.

Leidtragende sind nun die Nachbarn welche wohl keine Eier mehr kaufen können. Zumindest nicht mehr in dem gewohnten Maß.

Wir lernen daraus, das wir dafür sorgen müssen, dass die Klappe zum Hühnerstall Nachts geschlossen bleibt.

Dies ist natürlich auch wieder ein unwiderlegbarer Beweis dafür, was passiert wenn mordendes Gesindel in einen geschützten Bereich eindringt!

Man lernt eben nie aus. Selbst ein hoher Zaun schützt die Tiere nicht. Wie gut, das der gekaufte Nachwuchs im anderen Stall verschlossen war.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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