Gedanken erschaffen Realitäten.

Geld kommt immer wieder!

Rückblick auf 10 Jahre Uruguay.

Hallo aus Uruguay,

im letzten Artikel über meine Familienereignisse erwähnt ich den Tod meiner Mutter samt Ihres wohl sehr geliebten Ehemanns welcher nicht mein Vater war.

Heute möchte ich näher darauf eingehen, denn dieser Tod hat mein Leben und Denken grundsätzlich und ich finde positiv, verändert.

Am Vorabend der Todesmeldung ging ich wie fast immer Nachts, bevor ich ins Bettchen stieg, nach draußen um mir den fantastischen Sternenhimmel anzuschauen. Dazu hatte ich die Hoffnung mal wieder eine Sternschnuppe zu sehen.

Hey, und jetzt wo ich das schreibe bekomme ich Gänsehaut, was war denn das? Zwei Lichter im Formationsflug zogen über mich hinweg. Sie kamen aus dem Osten und flogen in den Westen. Ich hielt diese zwei Lichter für Sternschnuppen. Doch bitte, es war komisch, Sternschnuppen fallen von oben nach unten und diese flogen von Osten nach Westen über mich hinweg.

Und nein ich dachte mir erst nichts dabei und bin in meine Bettchen gegangen.

Gegen 5 Uhr Morgens klingelte meine Telefon.

Da ich mein Telefon des Nachts für allgemeine Anrufe sperre konnte es eigentlich nur mein Bruder sein und wenn der anruft muss es wichtig sein. Also raus aus der Kiste und ran gegangen.

Er war es tatsächlich und er erzählte mir, dass unsere Mutter gestorben war. Das war aber noch nicht Alles, nein auch Ihr Ehemann hat sich kurz vorher das Leben genommen. Angeblich soll er Nachts in den Rhein gestiegen sein um dort zu ertrinken. Man hat ihn wohl auch gleich gefunden und meiner Mutter die Todesnachricht überbracht. Diese war wohl nicht unbedingt überrascht, hat daraufhin aller buckeliger Verwandschaft über den Tod Ihres Mannes Bescheid gegeben um sich dann zurückzulegen und friedlich und zufrieden für immer einzuschlafen. Man muss dazu sagen, dass meine Mutter zu diesem Zeitpunkt schon 2 schwere Krebsbehandlungen überlebt hat. Ein Dritte sollte folgen. Diese wollte sie nicht mehr. Jeder der das einmal erlebt hat, wird das nachvollziehen können. Ergo entschloss sie sich lieber zu sterben als diese Tortur nochmals über sich ergehen zu lassen.

Meine Mutter

Leider habe ich kein besseres Bild von ihr.

Und da Ihr Mann sie unendlich liebte wollte er natürlich auch nicht mehr leben, dass er vor Ihr ging war sicherlich von Beiden so geplant, denn es wird später nochmals wichtig sein und ich werde wieder darauf eingehen.

An diesem Morgen war ich natürlich erst einmal geschockt. Denke auch das kann jeder nachvollziehen.

Dann aber dachte ich an mein Erlebnis in der Nacht. Ihr wisst noch, diese beiden vermeintlichen Sternschnuppen im Formationsflug.

Was waren die denn nun?

Ihr könnt mich nun für einen Spinner halten, es ist mir  egal, ich hin der festen Überzeugung, es waren die Seelen meiner Mutter und Ihres Mannes. Nur Sie konnten wissen, das ich in diesem Moment draußen wahr und in den Himmel schaute. Es war deren Abschied von mir. Shit jetzt habe ich doch Pipi in den Augen.

Nach nun mehr über 6 Jahren wo das her ist, habe ich meine Meinung diesbezüglich immer noch nicht geändert. Im Gegenteil.

Diese Ereignis hat meine Meinung, zum Leben an sich und zum Tod im besonderen, weitgehend verändert. So bin ich nun der festen Überzeugung, dass es ein Leben nach dem Tod oder besser eine Existenz nach dem Tod gibt. Der Tod beendet nur unser hiesiges Sein und ist die Erfüllung unseres Lebens überhaupt. Er gibt dem Leben den eigentlichen Sinn, denn er wird ja mit unserer Geburt schon vorgegeben.

Somit ist der Tod nichts Schlechtes und sollte nicht beweint werden.

Das der Tod etwas schlechtes ist, ist nur eine Erfindung der Kirchen und Religionen um uns vor etwas Angst zu machen, damit sie uns besser kontrollieren können. In sofern würde auch die Todesstrafe eher eine Belohnung darstellen als eine Strafe. Nur mal so am Rande bemerkt.

Ihr seht und lest also im Moment, den Beginn eines Wandels in meinem Denken.

Von diesem Tag an war nichts mehr so wie es vorher war. Sehr Vieles was mir vorher noch wichtig war wurde plötzlich unwichtig. Die von meinem Bruder in Aussicht gestellte Erbschaft, konnte mich nicht wirklich erfreuen obwohl diese dann doch mein Leben wieder einmal grundlegend veränderte.

gedanken

Die Veränderung in meinem Denken beginnt.

Geld kommt immer wieder.

Mein Glaube daran bewahrheitet sich in diesem Jahr 2013. Überhaupt die 13, für sehr viele eine eingebildete Unglückszahl. Für mich war sie das noch niemals gewesen. Dann die 2013 Quersumme  6 und ich bin am 3.3. geboren. auch wieder die 6 geteilt ist 3. Das sind meine Zahlen.

Huch ich schweife ab vom Thema.

Lassen wir es für Heute. Ich bin jetzt etwas sentimental.

Danke fürs lesen.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

Bitte teilen! :)
  •  
  • 3
  • 2
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
    5
    Shares