Der Ort der mich bewusster machte.

Was dann mein ganzes Denken veränderte.

Rückblick auf 10 Jahre Uruguay.

Hallo aus Uruguay,

Ihr lest Richtig. Ein Ort der mein Denken veränderte und mich bewusster machte in allem was ich seit dem mache. Es ist ein fantastischer Ort, das sage ich Euch.

In meinem letzten Artikel schrieb ich von den sportlichen oder allgemeinen Veränderungen welche meine neue Maus bei mir bewirkte und ich sagte Euch auch, dass Sie mir Orte zeigte welche für mich etwas ganz besonderes sind. Den Ersten und für mich wahrscheinlich wichtigsten in meinem Leben möchte ich Euch heute beschreiben.

3 Elefanten

Sieht aus wie 3 Elefanten, der Cerro Arequita.

Es ist der Cerro Arequita.

Die Berg, na ja es ist mehr ein Hügel, denn richtige Berge gibt es in Uruguay ja nicht, sieht aus, wenn man ihn von einer bestimmten Richtung anschaut, wie 3 Elefanten. Zumindest sind die Felsen so ähnlich geformt.

Doch erst einmal die Vorgeschichte dazu.

Meine Maus erzählte mir von diesem Arequita, welche persönlichen Erlebnisse sie dort hatte, wie schön es da ist, dass sie einen Teil der Asche Ihrer verstorbenen Mutter, welche diesen Ort auch sehr liebte, dort verstreut hat. Sie machte mich damit natürlich sehr neugierig und ich brannte darauf dort hin zu fahren.

Wir hatten dann einen Nachmittag mit sehr schönem Wetter und beschlossen also dorthin zu fahren. Es sind von Minas aus nur etwa 25 km. Ist ja nicht viel. Sie lotste mich durch die Stadt und zeigte mir wie ich zu fahren hatte.

Und nun kommt es. Schon von weitem sah ich diese 3 Elefanten und je näher ich kam desto beklemmender wurde mein Gefühl. Ich wusste es nicht zu deuten. Niemals vorher in meinem Leben ist mir so etwas passiert. Es war als würde sich etwas auf mein Herz, nein nicht Herz, es war mehr, es war meine Seele drücken. Es ging in mein tiefstes Inneres. Man kann das einfach kaum beschreiben. Kein Angst Gefühl. Nein eine tiefe Traurigkeit welche mich befiehl je näher wir dem Arequita kamen.

Ziel erreicht und das Auto abgestellt. Dann zu Fuß ca. 400 Meter leicht bergauf bis an die Felsen. Dort kann man sich entscheiden ob man denn auf den Arequita will, was zu Fuß ohne große Kletterei möglich ist oder ob man abbiegt und in einen Wald von Ombúes Bäumen eintauchen möchte.

Die Zweihäusige Kermesbeere, auch Ombubaum, spanisch Ombú oder englisch „Elephant Tree“ genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kermesbeeren innerhalb der Familie der Kermesbeerengewächse. Die Zweihäusige Kermesbeere wächst in der Pampa Südamerikas. Wikipedia

Dazu muss gesagt werden, dass in diesem Wald vor sehr vielen 100 Jahren dort ein Friedhof der Ureinwohner Uruguays war. Man könnte diesen Ort auch darum auch als magischen Ort bezeichnen.

Ich sage Euch diese 400 Meter vom Auto bergauf bis in den Wald, es war keine Frage welchen Weg wir gehen sollte, je näher ich kam desto schneller ging ich, Sie musste mir nicht zeigen wo ich langgehen soll, ich ging als würde ich geführt werden, es zog mich quasi in diesen Wald und meine beklemmendes Gefühl der Traurigkeit wurde immer stärker. So etwas hatte ich bis dato niemals in meinem Leben erfahren. Gerade jetzt wo ich davon schreibe bekomme ich eine Gänsehaut.

Im Wald angekommen, da war ich fix und fertig, mir lief nicht nur der Schweiß nein auch Tränen aus den Augen und ich war zu tiefst traurig. Ein Traurigkeit welche ich niemals vorher erlebt habe. Nach einigen Minuten beruhigte ich mich wieder und ich versuchte mich auf die Gefühle zu konzentrieren was nicht so einfach war. Wir gingen den Weg der sich abzeichnete. Überall spürte ich Kräfte und Energien die man so nicht beschreiben kann. Wir erreichten einen Baum in den an sich setzen kann und genau das taten wir auch. Somit saß ich quasi direkt in dieser kräftigen Natur welche mich so traurig machte.

Ombúes Baum

In diesem natürlich Platz sitzt es sich sehr gut und man fühlt sich richtig geborgen.

Ich weiß nicht wie lange wir dort blieben, es war einige Zeit bis wir uns wieder auf den Weg zurück machten. Das Gefühl der Traurigkeit ist geblieben bis wir wieder ins Freie kamen und zurück zum Auto liefen. Mir war als hätte ich eine Begegnung der besonderen Art gehabt.

Nein so etwas habe ich vorher noch niemals in meinem Leben erlebt.

Ich nahm mir vor, das nächste Mal, denn es sollte nicht mein letztes Besuch am Arequita bleiben, etwas Cannabis mitzunehmen um meinen Sinn, also mein Bewusstsein, speziell an diesem Ort, für weiter Erfahrungen zu erweitern.

Seit diesem Tag weiß ich, dass in unserem Leben mehr ist als wir alle wissen.

Wie das nächste Mal am Arequita mit Hilfe von Cannabis war, das erzähle ich Euch das nächste Mal.

Für heute sind meine Gedanken erst einmal wieder bei dem was ich damals erlebte, es ist im Moment fast genau so als wie es damals war. Ich werde gerade unheimlich traurig und meine Gänsehaut ist immer noch nicht so ganz weg. Ja das sind Erlebnisse, welchen einem buchstäblich unter die Haut gehen. Sie verändern uns und unser Leben.

Seit diesem Tag, weiß ich warum ich gerade Uruguay für mich zum Auswandern gewählt habe. Alles fügte sich nun irgendwie zusammen. Auswandern, Uruguay, meine jetziger Heimatort, das Kennenlernen meiner Maus damit Sie mich zum Arequita bringt. Alles passt.

Vielleicht, aber das ist mir egal, es ist das Erste Mal, dass ich so deutlich darüber Anderen erzähle, halten mich Einige nun für einen sentimentalen alten Spinner. Sollte es so sein, dann sage ich Euch, auch ihr werdet noch die Eine oder Andere Erfahrung machen welche Euer zukünftiges Leben verändert. Spätestens dann werdet Ihr Euch hoffentlich and das soeben gelesene erinnern und anfangen anders zu denken.

Gedanken erschaffen Realitäten.

Das habe ich in meinem Rückblick schon ein paar Mal geschrieben. Und es stimmt, denn seit Arequita weiß ich das.

Ich wünsche Euch Allen viele Gute Gedanken und sende Euch liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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