Der Ausflug von Maxi und Susi.

In die freie Natur.

Hallo aus Uruguay,

von unseren Agapornis Maxi und Susi mit Familie habe ich Euch ja schon mal berichtet.

Wir baten unsere Hilfe, welche zweimal die Woche zu uns kommt, um sich ein wenig Geld zu verdienen, darum er möge etwas frischen Sand in die Voliere streuen. Das hat er auch getan, allerdings nicht mit der Vorsicht die wir immer walten lassen wenn wir diese Voliere betreten.

m+s

Maxi und Susi lieben sich wie man sieht.

Er ließ also die Tür sperrangelweit auf und unsere Agapornis, allen voran Maxi  hatte nichts besseres zu tun, die Gelegenheit zu nutzen und durch die offene Tür zu verschwinden.

Huch was waren wir dann doch so erschrocken und auch traurig.

Unsere, ja wir lieben sie wirklich, geliebten Agapornis flogen draußen herum. Dazu auch noch ein paar Wellensittiche welche ebenfalls die Gelegenheit nutzten. Fast das ganze Federvieh der Voliere war auf Ausflug und wir konnten sie überall auf den Bäumen sitzen sehen.

Wenn nun jemand denkt, dass diese Tierchen für immer verloren sind der irrt gewaltig.

Agaporni Familie

Maxi und Susi mit den Kindern.

Wir ließen die Tür auf und einer nach dem Anderen der Agapornis fand sich gegen Abend wieder in der Voliere ein. Selbst einige der Sittiche kamen zurück. Bis auf 2 sind alle wieder da. Ein Wellensittich bevorzugt es immer noch draußen zu leben und kommt tagsüber seine Artgenossen besuchen. Einen, es war das älteste Tierchen, haben wir leider nie mehr wieder gesehen.

Mit den Wellensittichen war es nicht zu einfach wie mit den Agapornis. Diese saßen meist an der Voliere und wollte rein, nur wenn wir sie fassen wollten flogen sie natürlich weg. Im strömenden Regen allerdings haben sie sich Abends unter das vorspringende Dach der Voliere gesetzt, weil sie da vor dem Regen einigermaßen geschützt waren. Dies war dann für mich die Gelegenheit diese Vögel zu packen, und wieder in den Schutz der Voliere zu bringen.

Wellensittiche.

Unser Wellensittiche schön aufgereiht.

Die Agapornis allerdings fanden ihren Weg alleine. Sie sind eine sich liebende Familie die zusammen gehört und nicht getrennt werden will. Darum gingen sie auch gemeinsam wieder zurück in ihr Reich wo sie auch das Futter bekommen welches sie hier in der freien Natur natürlich nicht finden, denn sie stammen ja nicht von hier.

Zum Abschluss sei zu sagen, die Agapornis, also Susi brütet schon wieder und wir können davon ausgehen, dass aus den Fünfen, welche wir im Moment haben, ein paar mehr werden. Die Wellensittiche haben auch schon wieder gebrütet und da wissen wir, dass wir demnächst 4 Neue begrüßen dürfen.

Käfighaltung sind die Tiere also gewöhnt und sie wollen auch nichts anderes. Somit dürfte klar sein, dass es für die Tiere nicht so schlecht ist wie manche denken, denn sie wurden ja da rein geboren und kennen es eben nicht anders. Ebenso reagieren Menschen welche in Gefangenschaft geboren werden.

Dies nur mal so als Anmerkung zum Nachdenken.

Wie immer sende ich Euch ganz liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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