Cannabis Öl – CBD Öl

Was ist CBD-Öl

cbd-öl

cbd-öl

CBD Öl setzt sich zusammen aus dem Extrakt von Hanfblüten und hochwertigem Öl, welches als Verdünnung dient. So kann das CBD-Öl tropfenweise dosiert eingenommen, oder auch äusserlich angewendet werden. Die Eigenschaften dieses Öles, mit 2 – 5 prozentigem Hanfanteil, sind durchaus interessant, dient es doch zur Beruhigung bei nervlicher Anspannung oder Angstzuständen, sowie als nebenwirkungsfreies, schmerzlinderndes Mittel bei Schmerzen chronischer Art, wie z.B. Arthritis. Da CBD-Öl grundsätzlich frei von THC ist, welche die rauscherzeugende Komponente der Hanfpflanze ist, unterliegt CBD keinem Verbot durch das Betäubungsmittelgesetz und ist daher völlig legal erhältlich!

Folgende Informationen finden sich im Verlauf dieses Textes:

  • Der Unterschied zwischen Hanföl und Hanfextraktöl (CBD-Öl)
  • Der Unterschied zwischen THC und CBD
  • Menschliche körpereigene Cannabinoide
  • CBD Wirkweise
  • Anwendung von CBD-Öl bei psychischen Problemen und Schmerzen
  • Anwendung von CBD-Öl bei Multipler Sklerose
  • Anwendung von CBD-Öl zur Linderung von Nebenwirkungen der Chemotherapie
  • Nebenwirkungen von CBD-Öl
  • CBD-Öl für Kinder, achwangere oder stillende Frauen?

Der Unterschied zwischen Hanföl und Hanfextraktöl (CBD-Öl)

Hanföl ist ein hochwertiges und gesundes Speiseöl, welches aus Hanfsamen gewonnen wird. Es enthält keine Wirkbestandteile, ist also frei von CBD und THC. Wohl kann Hanföl aber als Basis für Hanfextraktöl dienen, wobei ein 2 – 5 prozentiger Anteil Hanfextrakt hinzugefügt wird. Auch andere Öle werden gerne als Basis für CBD Öl verwendet, wie z.B. Kokosöl.

Der Unterschied zwischen THC und CBD

Cannabidiol ist nicht der einzige Stoff, der sich in Hanfextrakt aus der Hanfblüte findet. Auch Flavonoide oder Terpene und viele andere Substanzen aus der Gruppe der Cannabinoide sind enthalten. In der Pflanzenwelt gibt es viele Gewächse, die Cannabinoide produzieren, aber die grösste Menge findet sich in Hanf (Cannabis), daher auch der Name.

Das wohl bekannteste Cannabinoid ist THC, der rauschverursachende Stoff der Hamfpflanze. CBD hat diese berauschende Wirkung nicht, da es andere Rezeptoren ansteuert, als das THC. Der Grund dafür, warum der menschliche Körper überhaupt etwas mit Cannabinoiden anfangen kann ist, dass es Cannabinoide nicht nur in der Pflanzenwelt gibt, auch der Mensch produziert Cannabinoide selber.

Menschliche körpereigene Cannabinoide

Der menschliche Körper produziert auch selber Cannabinoide, die Endocannabinoide oder endogene Cannabinoide genannt werden. Dafür ist ein eigenes System vorhanden, wo auch dedizierte Rezeptoren dazugehören. Dieses menschliche Endovannabinoidsystem wird mit ECS abgekürzt. Daher kann man gut verstehen, weshalb der Mensch recht positiv auf Cannabinoide reagiert, denn der Körper kennt einfach die Funktion dieser Stoffe.

Das ECS ist immens wichtig für den Menschen, da es den Schlaf, Schmerzempfinden und das Immunsystem regelt. Wird es durch Aufnahme von CBD-Öl angeschoben, verringern sich Schmerzen, normalisiert sich dads Schlafverhalten und harmonisiert Reaktionen des Immunsystems.

Im Gegensatz zu THC, welches direkt das Belohnungssystem im Hirn anspricht, worauf „Glückshormone“ ausgeschüttet werden und für Harmonisierung im Körper sorgen, allerdings in Begleitung der bekannten Rauschzustände, arbeitet CBD zwar ähnlich harmonisierend, aber dennoch auch anders, was durch das ausbleiben des Rausches erkennbar ist. Wie exakt CBD arbeitet ist dennoch nicht vollends bekannt.

cbd-ol-rick-simpson-ol

cbd-ol-rick-simpson-ol

CBD Wirkweise

Bislang wird anhaltend an CBD geforscht, wodurch man auf einige Erklärungsversuche der Wirkweise von CBD gekommen ist.

Zum einen wird vermutet, dass sich CBD direkt an die Endocannabinoidrezeptoren bindet, CB2-Rezeptoren genannt, die eine wichtige Funktion für das Immunsystem erfüllen, indem sie Schmerzreaktionen bei, zB, Entzündungen, auslösen, bzw hemmen.

Zum anderen hat man als Ergebnis einer Studie vermutet, dass CBD die endogene Cannabinoidproduktion anstösst und somit die korrekte Funktion des ECS ermöglicht.

Jedenfalls verhindert CBD wohl den übermässigen Abbau sogenannter Anandamide, die für das abschwächen von Schmerzen verantwortlich sind. So wird in diesem Rahmen die Wirkweise von CBD vermutet.

Bei aller Unklarheit über die genaue Wirkweise, weiss man dennoch, dass die Einnahme von CBD-Öl positiv auf Entzündungen und Schmerzen wirken kann, weshalb die Anwendung vor allem bei Gelenkproblemen angeraten wird.

Gelenkschmerzen und CBD-Öl

Sehr viele Menschen leiden an chronischen, durch Entzündungen verursachte, Gelenkschmerzen, die bei Arthrose und Arthritis entstehen.

Während es sich bei der Arthrose um eine, simpel ausgedrückt, Verschleisserkrankung handelt, ist die Arthritis durch eine Störung im Immunsystem ausgelöst. Durch die Arthritis kommt es zu schmerzhaften Entzündungen in Händen und Füssen, während sich die Arthrose an den stark beanspruchten Gelenken der Daumen, Hüfte und Knie bemerkbar macht.

Beide Erscheinungen haben gleichsam zur Folge, dass es zu Steifheit führt, Entzündungen entwickelt und so mit der Zeit Schmerzen erzeugt.

Seit Jahren wird daher erforscht, wie sich CBD therapeutisch auswirkt.

CBD-Öl gegen Schmerz und Entzündung:

Warum CBD noch keinen Einzug in die Schulmedizin gefunden hat, liegt an den schlicht nicht vorhandenen klinischen Studien. Dennoch ergeben sich aus der Forschung interessante und vielversprechende Effekte und es spricht nichts dagegen, da es keine bekannten Nebenwirkungen gibt, dass Betroffene das Hanfextraktöl in ihre Behandlung einfliessen lassen können.

In verschiedenen Testreihen der vergangenen Jahre hat man die CBD-Wirkweisen bei innerer und äusserer Anwendung beobachtet. Äusserlich in Gel-Form angewendet, konnte man eine Verbesserung bei Gelenkschmerzen feststellen. Im Falle von Arthritisbetroffenen zeigte sich eine positive Auswirkung auf die Schmerzentwicklung.

Darüber hinaus wurde beobachtet, dass CBD offenbar direkten Einfluss auf die Schmerzrezeptoren hat und dafür sorgt, dass Entzündungen zurückgehen und die Wahrscheinlichkeit für Nervenschäden vermindert wird, was alles zur Verminderung von Schmerzen beiträgt.

Anwendung von CBD-Öl bei psychischen Problemen und Schmerzen

Wenn man hört, dass Hanfextrakt aus Hanfblüten gewonnen wird, denkt man fast umgehend an eine durch das Betäubungsmittelgesetz verbotene Substanz. Allerdings gilt das für THC und nicht für CBD! Anders als THC, wird CBD aus rauschmittelfreien Hanfpflanzen extrahiert. Der Vorteil dieser Pflanzen ist ein höherer Anteil von Cannabidiol, welches eben nicht High macht und somit frei erhältlich ist.

Neben der entzündungs- und schmerzhemmenden Wirkung, hat CBD positiven Einfluss auf psychische Anomalien wie Angst- und Wahnzustände, die in einigen Fällen normalisiert oder spürbar gemindert werden können.

Zwar glaubte man lange, dass durch das Ausbleiben des Rauschzustandes, als Indikator für eine positive Auswirkung auf die Psyche, CBD für eine Therapie ungeeignet sein würde, mittlerweile hat man aber Erkenntnisse gewonnen, die durchaus auf eine antipsychotische Wirkung deuten, ohne Rauschzustände, ohne Nebenwirkungen und ohne Suchtpotenzial.

Anwendung von CBD-Öl bei Multipler Sklerose

Die Schulmedizin forscht auch über die Wirkung von CBD bei Multipler Sklerose, eine schlimme Autoimmunerkrankung, die, je nach Stadium, Schaden an Nerven und Hirn anrichtet, was zu chronischen und schmerzhaften Muskelkrämpfen führt. Hier erhofft man sich ähnlich vielversprechende Effekte, durch die verbessernde Wirkung von CBD, wie sie auch bei der Behandlung von Arthritis und Arthrose bemerkbar sind.

Anwendung von CBD-Öl bei Nebenwirkungen der Chemotherapie

In dem 2017 erschienenen Bericht „The Health Effects of Cannabis and Cannabinoids“ der amerikanischen National Acadamies of Sciences, hat man aus vielen Untersuchungen auf ein Ergebnis geschlossen, nämlich dass CBD-Öl bei chronischen Schmerzen als Therapiemöglichkeit in Betracht gezogen werden kann durch seine entkrampfende und verbessernde Wirkung.

In der Zusammenfassung wird folgendes festgehalten:

Die orale Einnahme von Hanfextrakt/CBD-Öl wirkt sich hilfreich aus bei den Begleiterscheinungen der Chemotherapie, wie Übelkeit und Erbrechen. In diesen Fällen können Cannabinoide als Antiemetikum eingesetzt werden.

Patienten mit chronischen Schmerzen erleben durch die Einnahme von CBD eine spürbare Verbesserung.

Durch Multiple Sklerose verursachte Spasmen können durch die Einnahme von Cannabinoiden gemildert werden.

Nebenwirkungen von CBD-Öl

In der Arbeit aus 2017 wurde eine Übersicht von möglichen Nebenwirkungen zusammengetragen. CBD-Öl, äusserlich oder innerlich angewendet, wird von den meisten Menschen problemlos vertragen. Als Nebenwirkungen wurden in wenigen Fällen Müdigkeit, Nervosität, Übelkeit oder Durchfall, sowie Änderung des Appetits, sowohl grösserer, als auch geringerer, mit entsprechender Gewichtszu- wie -abnahme, berichtet. Also nichts aussergewöhnlich besorgniserregendes.

Die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten und Hanfextrakt, sollte immer mit einem Arzt des Vertrauens abgesprochen werden, da es unter Umständen zu verstärkenden, als auch abschwächenden Wirkungen der Medikamente kommen kann.

Hormonelle Auswirkungen durch eine lamgfristige CBD-Öl Einnahme sind bislang unerforscht. Aus purer Vorsicht sollte aber nicht eigenmächtig überdosiert werden und auf die Empfehlung des Herstellers geachtet werden.

Die Verträglichkeit zur äusseren Anwendung wird, wie üblich, durch testweisen Auftrag auf eine kleine Hautstelle geprüft, um allergische Reaktionen auszuschliessen.

CBD-Öl für Kinder, schwangere oder stillende Frauen?

Aktuell weiss man noch nichts über die Effekte von CBD-Öl auf die Gehirnentwicklung von Kindern und Neugeborenen, daher kann man zu keiner Anwendung raten. Auch sollte man in der Schwangerschaft und Stillzeit davon absehen.

Fibromyalgie mit CBD Öl mildern

In einer weiteren Studie, allerdings an Patienten mit Fibromyalgie zeigte, dass mit der Einnahme von CBD ÖL die Krankheit bzw. Symptome gemildert werden konnte. Eine weitere Gruppe der Fibromyalgie, wurden drei zu null behandelt und der konnte keine erkennbare Verbesserung verzeichnet werden. Um die Wirkung aussagekräftig zu belegen müssen hier noch viele Studien durchgeführt werden.

Morbus Crohn mit Cannabidiol Öl mildern

Auch hier kann das CBD Öl Verbesserung verschaffen, da das Öl einen positiven Effekt auf den Darm hat und auch entzündungshemmend wirkt. Was in vielen Erfahrungsberichten nachzulesen ist, ist das bei Morbus Crohn Patienten eine deutliche Verbesserung das Krankheitsbild eintritt.

Asthma und Allergien mit CBD Öl behandeln

Allergien und Asthma sind ebenfalls Krankheitsbilder die mit Cannabidiol Öl gut zu behandeln sind. Einmal weil das Immunsystem angeregt wird und weil das CBD Öl entzündungshemmend wirkt. Asthma, dass oft durch ein fehlgesteuertes Immunsystem entsteht kann sehr gut mit CBD Öl behandelt werden. Auch Allergie Patienten können durch die Stärkung des Immunsystems und durch das Stärken der körpereigenen Abwehrkräfte profitieren. Somit werden Allergieschübe stark reduziert und können mit Glück ganz ausbleiben.

Die zuvor genannten Anwendungen sind nur einige Beispiele, die mit Cannabidiol Öl behandelt werden können. Aber auch bei folgenden Krankheiten kann das CBD-ÖL Linderung oder gar Heilung verschaffen.

  • Alzheimer
  • Arthrose
  • BSE
  • Epilepsie
  • Hepatitis
  • Krebs
  • Nervenkrankheiten
  • Rheuma
  • Sepsis
  • Übelkeit und Brechreiz
  • Übergewicht und Fettleibigkeit

Wie wird CBD-ÖL dosiert?

Wer für seine Beschwerden oder Krankheiten CBD-ÖL einsetzen möchte, sollte sich genau an die Dosierung halten. Natürlich gibt es für die unterschiedlichsten Krankheiten auch unterschiedliche Dosierungen. speziell bei Krebspatienten wird eine Dosierung von CBD Öl mit THC Gehalt empfohlen.

Deshalb stellen sich sehr viele Patienten selber ihr Öl her, was nicht verboten ist. Vor allem bei einer Chemotherapie kann das Öl (genannt die Tränen des Phönix) unterstützed wirken. Zum einen, wie es wissenschaftlich belegt wurde, die Krebszellen beim Wachstum hindern kann, und zum anderen weil es die Übelkeit bekämpfen kann.

Empfehlungen der Dosierung bei anderen Beschwerden und Krankheiten

Bei einfachen und leichten Beschwerden, morgens und abends jeweils drei Tropfen 5 % CBD Öl können in der ersten Woche eingenommen werden. Die Dosis kann in der zweiten Woche auf jeweils 5 Tropfen erhöht werden.

Ein Menschen mit gleich mehreren Beschwerden und schwerwiegenden Problemen, wird empfohlen in der ersten und zweiten Woche mit einem 5% CBD Öl jeweils 3 Tropfen am Morgen und am Abend einzunehmen. ab der dritten Woche sollte die Dosis täglich auf 3 x 5 Topfen angehoben werden.

Bei Angst und Beklemmungen sowie Anspannung und Nervosität sollte die Dosis mit einem 2% cannabidiol Öl dreimal täglich drei Tropfen betragen.

Schlafstörungen und auch Magen-Darm-Beschwerden sowie leichte Schmerzen können mit drei Tropfen 2 % CBD Öl morgens sowie abends behandelt werden.

Bei chronischen Beschwerden, einer Chemotherapie oder auch bei anderen schweren Krankheiten wird die Einnahme ein 10% Cannabidiol Öl empfohlen. In der ersten Woche erfolgt die Einnahme morgens und abends mit jeweils vier Tropfen CBD Öl. Die Einnahme kann auch jeweils auf fünf Tropfen in der zweiten Woche erhöht werden. In der dritten Woche kann die Dosis angepasst beziehungsweise erhöht werden.

Bei der Dosierung sollte auch immer auf das Körpergewicht geachtet werden. Die Angaben der Dosierung sind für Personen von etwa 60 bis 90 kg abgestimmt und können individuell angepasst werden. Es sollte immer mit einer kleinen Menge begonnen werden, wobei die Dosis nur langsam erhöht wird, um unerwünschte Nebenwirkungen zu verhindern. Deshalb sollte bei der Einnahme von CBD Öl immer die Reaktion des Körpers nach der Einnahme beobachtet werden.

Man kann auch bei der Einnahme von CBD ausprobieren welche Einnahmemöglichkeit bevorzugt wird. Üblicherweise wird das Öl direkt unter die Zunge geträufelt außerdem kann man es auch in andere Lebensmittel geben oder auf ein Brot geben wenn der Geschmack einem zusagt. Man muss natürlich ebenfalls individuell testen welche Form der Einnahme bevorzugt wird.

cpd-oel

cpd-oel

Geschichte und Herkunft

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt und kann sehr vielfältig genutzt und eingesetzt werden. Seit über 10000 Jahren wird Hanf nun angebaut und bereits vor etwa 3000 Jahren war der Hanf in der ganzen Welt zu finden, um vor allem damit Textilen herzustellen. Schon in China werden seit 5000 Jahren Kleidungsstücke aus Hanf hergestellt und auch Papier stellte man vor etwa 2000 Jahre her. Auch Rembrandt der berühmte Maler und Künstler wusste das Hanfpapier zu schätzen und malte sein erstes Ölgemälde darauf. Doch der Hanf sollte noch einen anderen wichtigen Stellenwert einnehmen, nämlich in der Medizin. Auch Gutenberg wusste, dass man Hanf bei zu hohem Blutdruck einsetzte.

Hanf wird immer beliebter und wird genutzt um Garne, Taue, Seile, Kunststoff, Dämmmaterial und auch Jeans herzustellen. Textilien aus Hanf sind sehr weich zu tragen und unheimlich stabil.

Es hat lange gedauert bis Hanf nach Europa kam. Vor allem für die Textil- und Papierindustrie, war Hanf ein kostbares und umkämpftes Handelsgut. Auch die Kriegsmarine kannte den Vorteil von Hanf und nutzte diese für ihre Zwecke. Der größte Hanfproduzent war Russland, der rund 80 % des westlichen Bedarfs deckte. England musste auf den wertvollen Hanf verzichten und sich eine Alternative suchen, da Napoleon die Kontinentalsperre veranlasste. Dies führte zu der Entdeckung von Baumwolle und Jute.

Mittlerweile wird Hanf fast überall angebaut, vor allem aber im subtropischen Klima. Die ursprünglich aus Zentralasien kommende Hanfpflanze war vor 10000 Jahren bei den Asiaten ein sehr wichtiges Nahrungsmittel. Die Samen waren nicht nur sehr nahrhaft sondern kamen auch in der Medizin zum Einsatz. Hatten die Patienten Rheuma oder Malaria wurden Hanfsamen angeordnet, damals eine wichtige Medizin.

Für die Asiaten war es sehr wichtig die Nutzpflanze Hanf zu kultivieren um von der robusten Faser zu profitieren und daraus Textilien herzustellen. Der Hanf geriet leider immer mehr in Vergessenheit und wurde durch Kunstfasern ersetzt. Allerdings ist der Hanf jetzt wieder auf dem Vormarsch und wird mittlerweile wieder in der Industrie für Lacke, Waschmittel, oder Lebensmittel verwendet. Auch kommt er im medizinischen Bereich, mit Cannabidiol Öl, zum Einsatz. Auch bei ADHS, Tourette, Depressionen, insbesondere als Therapie bei Krebs wird das Cannabidiol eingesetzt.

Der Anbau bis zur Ernte von CBD Öl

Bei der Bundesanstalt von Landwirtschaft und Ernährung sind etwa 50 verschiedene Hanfsorten für den Hanfanbau zugelassen. Vorausgesetzt, dass der THC-Gehalt 0,2 Prozent nicht überschreitet. Nur zertifizierte Saatgut darf beim Anbau verwendet werden und wer Hanf anbauen möchte, muss sich zuerst eine Genehmigung einholen.

Von April bis Mai wird Faserhanf ausgesät und eine zweite Aussaat etwa 4 Wochen später. Geerntet wird von Juli Mitte/Ende September, wenn der Hanf für industrielle Zwecke ist und die Hanfsamen nicht benötigt werden. Braucht man die Hanfsamen, wird er Mitte September bis Mitte Oktober geerntet.

In erster Linie wird der Faserhanf für die Industrie angebaut. Deshalb spielen die Samen keine so große Rolle da das Hanföl nur ein Nebenprodukt ist.

Sollen die Samen allerdings für Heilzwecke eingesetzt werden, sind diese von der Hanfpflanze zu trennen und in einer Ölmühle wird das kostbare CBD Öl gepresst. Damit alle wichtigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben sollte bei der Pressung eine Temperatur zwischen 40 und 60 Grad eingehalten werden. Dem CBD Öl wird noch CBD Extrakt hinzugefügt welches aus der Destillation oder Extraktion gewonnen wird, um ein hochwertiges und wertvolles Mittel zu bekommen.

Inhaltsstoffe von CBD Öl

Besonders wichtige Inhaltsstoffe die der menschliche Körper benötigt aber nicht selbst herstellen kann sind in CBD Öl enthalten. Besonders ins Gewicht fallen vor allem die im CBD-ÖL enthaltenen Mineralstoffe und Proteine. Auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren Vitamine und Ballaststoffe sind in CBD ÖL enthalten. Auch lieb Cannabinoide sind in dem Öl enthalten was das CBD ÖL besonders wertvoll macht.

Im CBD-ÖL sind diese Cannabinoide enthalten

Von 480 sind nur etwa 80 Wirkstoffe in Cannabis nachweisbar die tatsächlich in CBD Öl enthalten sind. Vor allem auf das Nervensystem und das Gehirn wirken sich diese einzigartigen Cannabinoide aus. Für die Übersicht sind hier nun die fünf wichtigsten Cannabinoide aufgeführt:

CBC: CBC wird nachgesagt das ist entzündungshemmend sei und zusätzlich eine schmerzlindernde Wirkung. Auch bei der Erneuerung der Zellen soll es eine wichtige Rolle spielen.

CBD: besonders bei chronischen Schmerzen soll das zweithäufigste Cannabinoid Linderung herbeiführen. Es wird gerne bei Arthritis, Migräne, Renten und Entzündungen die auch bei Schmerzen und Epilepsie allgemein gerne eingesetzt.Auch bei verschiedenen Krebsarten konnte in Studien bösartige Zellen abgetötet werden. Dies muss aber noch weiter erforscht werden.

CBDA: auch CBD Cannabinoid, welches in CBD Öl zu finden ist. Die antiemetische Wirkung hilft daher hervorragend gegen Übelkeit. Auch dieser Wirkstoff soll vor allem bei Brustkrebs und auch bei Krebs dazu führen, dass böse Zellen abgetötet werden.

CBG: ein sehr wichtiger Inhaltsstoff ist auch CBG, ein Cannabigerol was antibakteriell wirkt.

CBN: ebenfalls ist im CBD Öl das Cannabinol CBN zu finden es hat zwar eine leicht psychoaktive Wirkung, ist aber nur in äußerst geringen Mengen in der Pflanze zu finden. Dieser Stoff verringert Angstzustände. Es kann auch den Augeninnendruck senken.

In dieser Zusammensetzung sind die Inhaltsstoffe einzigartig und werden immer weiter erforscht. Wir können davon ausgehen dass die Pharmaindustrie mit aller Macht verhindern möchte, dass das CBD Öl als Heilmittel zugelassen wird. Es wird noch lange dauern trotz erfolgsversprechende Studien bis das Cannabidiol Öl als Heilmittel verkauft werden darf.

Glücklicherweise kann jeder CBD kaufen auch wenn es noch nicht zugelassen ist als Medizin. Viele positive Erfahrungen die im Internet nachzulesen sind hat schon vielen Menschen bei ihren Krankheiten und Schmerzen geholfen.

Alle bekannten Erkenntnisse wurden durch die Anwendung bei Erwachsenen gewonnen.

Abschliessend sei erwähnt, dass Hanfextrakt lediglich unterstützend und nicht als Haupttherapeutikum verwendet wird, solange es keine offiziellen anderslautenden Forschungsergebnisse gibt. Die Anwendung sollte daher auch immer mit dem Arzt des Vertrauens besprochen werden.

Quellen zum Thema CBD:

Schuelert N et al, The abnormal cannabidiol analogue O-1602 reduces nociception in a rat model of acute arthritis via the putative cannabinoid receptor GPR55., Neuroscience Letters, 2011 Aug 1;500(1):72-6

La Porta C et al, Involvement of the endocannabinoid system in osteoarthritis pain., The European Journal of Neuroscience, 2014 Feb;39(3):485-500

Hammell DC et al, Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis, European Journal of Pain, 2016 Jul; 20(6): 936–948

Philpott HT et al, Attenuation of early phase inflammation by cannabidiol prevents pain and nerve damage in rat osteoarthritis., Pain, 2017 Sep 27

Blake DR et al, Preliminary assessment of the efficacy, tolerability and safety of a cannabis-based medicine (Sativex) in the treatment of pain caused by rheumatoid arthritis., Rheumatology, 2006 Jan;45(1):50-2

Russo EB, Cannabinoids in the management of difficult to treat pain, Therapeutics and Clinical Risk Management, 2008 Feb; 4(1): 245–259

Rosenberg EC et al, Cannabinoids and Epilepsy, Neurotherapeutics, 2015 Oct; 12(4): 747–768

Therapeutic Effects of Cannabis and Cannabinoids, National Academies Press, 12 Januar 2017

Xiong W et al, Cannabinoids suppress inflammatory and neuropathic pain by targeting α3 glycine receptors, The Journal of Experimental Medicine, 2012 Jun 4; 209(6): 1121–1134

Iffland K et al, An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies, Cannabis and Cannabinoid Research, 2017; 2(1): 139–154

Turcotte C et al, Impact of Cannabis, Cannabinoids, and Endocannabinoids in the Lungs, Frontiers in Pharmacology, 2016; 7: 317

Burgess L, Can CBD oil relieve arthritis pain? 23. Oktober 2017, Medical News Today

Johnson J, Does CBD oil work for chronic pain management? 20. September 2017, Medical News Today

Zerrin Atakan, Cannabis, a complex plant: different compounds and different effects on individuals, Ther Adv Psychopharmacol. 2012 Dezember

Zuardi AW et al. A critical review of the antipsychotic effects of cannabidiol: 30 years of a translational investigation. Curr Pharm Des, 2012

Herzlichen Dank für diesen Artikel der hier erschienen ist.


Die Legalisierung von Cannabis wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Es gibt nicht besseres für die Gesundheit. Die Natur macht keine Fehler und bietet für alles Lösungen an.

Pharmazie braucht eigentlich kein Mensch.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

In eigener Sache!

Schön, dass Du bis hier hin gelesen hast. Sicherlich waren das ein paar nette Informationen für Dich, welche ich völlig kostenlos zur Verfügung stelle.

Da ich aber alles privat mache und aus eigener Tasche bezahle bin ich leider auch auf Spenden angewiesen.

Statt also unnützen Spendenfirmen Geld in die Tasche zu schieben, unterstütze bitte meine Arbeit und die Wahrheit welche ich hier versuche zu verbreiten.

Spenden sie bitte über PayPal, 5EUR, 10EUR, 20EUR, 30EUR, 50EUR, 100EUR

Vielen Dank!

Bitte teilen! :)
  • 6
  •  
  •  
  • 3
  • 1
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
    10
    Shares

Kommentare

Kommentare